Success Story: Heinrich Kipp Werk KG

Zur Optimierung des Workflows bei der Ausgabe von SAP-Fertigungsaufträgen setzt die HEINRICH KIPP WERK KG auf die Software-Lösung PRODUCTION ORDERS+ der ADVANCED SOFTWARE GMBH aus Wiesbaden.

Ausgabe als Multi-Page-Datei mit allen Zeichnungen, Unterbrechungsfreier Ausdruck, Speicherung der Ergebnisdatei mit allen Anlagen im SAP-System

Die Aufgabenstellung

Die HEINRICH KIPP WERK KG (KIPP) aus Sulz am Neckar ist Hersteller im Bereich Spanntechnik, Normelemente und Bedienteile. Das Unternehmen produziert am Standort Deutschland mit einem großen Maschinenpark und beschäftigt über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Produktprogramm der Fertigung umfasst mehr als 25.000 Teile. KIPP setzt SAP als ERP- und PROFILE als PLM-System ein. Zur Unterstützung der Fertigung soll eine Software zur automatisierten Ausgabe von SAP-Fertigungsaufträgen mit den dazugehörigen Zeichnungen und Dokumenten aus PROFILE eingesetzt werden. Damit soll es für die Anwender einfacher gemacht werden, Zeichnungen zu einem SAP-Material zu finden und auszugeben. Außerdem sollen SAP-Bestellungen direkt an die Lieferanten verschickt werden. Schließlich benötigt KIPP auch eine Funktion, die es ermöglicht, die Ergebnisdatei zu einem SAP-Fertigungsauftrag komplett als Anlage zum entsprechenden Fertigungsauftrag im SAP-System abzuspeichern.

Die Realisierung

Zur Optimierung des Workflows bei der Ausgabe von SAP-Fertigungsaufträgen setzt KIPP auf die Software-Lösung PRODUCTION ORDERS+ der ADVANCED SOFTWARE GMBH (ADVANCED) aus Wiesbaden. Diese Software erfüllt alle genannten Anforderungen und bietet darüber hinaus umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten.

Als Ergebnis der Verarbeitung des Fertigungsauftrags mit PRODUCTION ORDERS+ entsteht auf Knopfdruck eine Multi-Page-PDF-Datei, die alle Fertigungspapiere, Dokumente und Zeichnungen sowie ein automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis enthält. In diesem Inhaltsverzeichnis werden standardmäßig alle Dateien mit den relevanten Informationen aufgelistet. Eventuelle Fehler, wie falscher Dokumentstatus, nicht vorhandene Originale usw. werden dort eingetragen. Dadurch ergibt sich ein umfassender Überblick für die Fertigungssteuerung. „Für unseren Workflow konnten wir bei der Konfiguration des Systems problemlos festlegen, dass ein Inhaltsverzeichnis nur angelegt werden soll, wenn keine Zeichnungen vorhanden sind“, berichtet Martin Bleibel, Technischer Administrator und Projektverantwortlicher bei KIPP.

Alle Dokumente, die mit PRODUCTION ORDERS+ als PDF-Datei verarbeitet werden, können mit Text-, Bild- oder Barcode-Stempeln versehen werden. Dazu können Metadaten aus dem PLM-System (z.B. Status, Fertigungsauftragsnummer etc.) ebenso herangezogen werden wie Systeminformationen (z.B. Username, Datum, Uhrzeit etc.). Für KIPP war dabei besonders wichtig, dass die erzeugten Barcodes auf jedem Drucker ohne Spezialhardware ausgegeben werden können.

Mit PRODUCTION ORDERS+ können Fertigungsaufträge bei KIPP nun unterbrechungsfrei und bequem auf einem Drucker ausgeben werden. „Falls für den Ausdruck im A3- oder A4-Format ein Bürodrucker genutzt werden soll, skaliert die Software größere Zeichnungen des Fertigungsauftrags automatisch auf die richtige Größe erläutert Joachim Binder, Geschäftsführer der ADVANCED SOFTWARE GMBH. „Alternativ ist es aber auch möglich, die Zeichnungen stattdessen im Originalformat auf einem separaten Plotter auszudrucken. Für diesen Fall wird das manuelle Zusammentragen durch das Inhaltsverzeichnis, den Stempel mit der FAUF-Nr. und eine Seitennummer wesentlich erleichtert.“

Der Erfolg

Durch die automatische Zusammenstellung von Fertigungspapieren, Fertigungshilfsmitteln, Zeichnungen und Anlagen zu einem Fertigungsauftrag wird die Vorbereitung von komplexen Fertigungsprozessen bei KIPP deutlich schneller und robuster. „Unsere Mitarbeiter in der Fertigung profitieren durch die Software-Unterstützung von einer deutlichen Reduktion manueller Arbeitsschritte“, so das Fazit von Martin Bleibel.