Auf einen Blick:

  • Ausgabe des kompletten Fertigungsauftrags mit Fertigungspapieren, Stückliste und Zeichnungen
  • Stempelung des Zeichnungsstatus, der FAUF-Nr. mit Bearbeiter und Datum
  • Unterbrechungsfreier Ausdruck, Anzeige am Bildschirm oder Ausgabe als Multi-Page-Datei
  • Übersicht durch ein Inhaltsverzeichnis
  • Zusätzliche Ausgabe einer Differenzansicht bei Änderungen in Zeichnungen
  • Integration mit SAP© ohne Modifikationen am SAP©-System

Zunehmende Digitalisierung sowie die Anforderungen im Rahmen der „Industrie 4.0.“ stellen die Produktionsplanung und Fertigungssteuerung vor neue Herausforderungen. Aber sie bieten auch eine Reihe neuer Möglichkeiten, um die Fertigung robuster und effizienter zu machen. Das gilt insbesondere für Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau, die Einzel- oder Kleinserienfertigung betreiben.

Für Einzel- und Kleinserien-Fertiger ist es von großer Bedeutung, dass der Arbeiter alle Informationen die er benötigt, im Moment der Fertigung an der Maschine zur Verfügung hat. Dazu zählen neben den Fertigungspapieren selbst die gültige Stückliste, die Zeichnungen in der richtigen Version, in gültiger und freigegebener Form, ggfs. Änderungsdokumentation zur Vorgängerversion und eventuell Prüfanweisungen oder andere Qualitäts-Dokumente. Diese Dokumente befinden sich in der Regel nicht alle im ERP-System, sondern z.B. in einem PLM-System oder sogar im Dateisystem. Sie müssen also zusammengestellt werden. Wenn dies nicht automatisch geschieht, ist dieser Vorgang fehleranfällig und mit erheblicher manueller Arbeit verbunden.

Hier setzt unsere Lösung PRODUCTION ORDERS+ an und macht durch die automatische Zusammenstellung von Zeichnungen, Fertigungshilfsmitteln und Anlagen zu den Fertigungsaufträgen die Vorbereitung von Fertigungsprozessen mit SAP deutlich schneller und robuster.

Automatische Zusammenstellung aller benötigten Unterlagen

Mit PRODUCTION ORDERS+ werden die Materialien und die Stücklisten im SAP-System analysiert, die Gültigkeiten geprüft, die verknüpften Zeichnungen und Dokumente in den richtigen Versionen festgestellt und alles zusammengestellt. Die Stücklisten werden in Dateien ausgegeben, so dass sie ebenfalls Teil der Zusammenstellung werden können. Dabei werden Dokumentarten, Dateitypen, Freigabestatus und Berechtigungsobjekte berücksichtigt, so dass sichergestellt wird, dass Berechtigte alle benötigten Informationen bekommen, Nicht-Berechtigte aber keinen Zugriff auf die Informationen erlangen können.

Das System bietet darüber hinaus eine Reihe von komfortablen Möglichkeiten, um die Arbeit mit dem Fertigungsauftrag noch einfacher und effizienter zu gestalten.

Zentrale Vorteile von PRODUCTION ORDERS+

Differenzansichten

Ein praktisches Feature ist weiterhin die automatisch erzeugte Änderungsdokumentation über einen mehrfarbigen grafischen Vergleich der aktuellen Version mit der Vorgängerversion der Zeichnung (Differenzansicht), die bei einem entsprechenden Statuswechsel generiert werden kann. Das ist insbesondere im Fall einer externen oder ausgelagerten Fertigung interessant.

Stempel

Alle Dokumente können mit Stempeln versehen werden. Dazu können Metadaten aus dem PLM-System (z.B. Status, Fertigungsnummer) ebenso herangezogen werden wie Systeminformationen (z.B. Username, Datum, Uhrzeit). Alle Stempel können in Form von Text-, Bild- oder Barcodestempeln so angebracht werden, dass sowohl Zeichnungsinhalte als auch Stempel gut zu lesen sind.

Inhaltsverzeichnis

PRODUCTION ORDERS+ bietet weiterhin die automatische Generierung eines Inhaltsverzeichnisses, in dem alle Teile des Fertigungsauftrags aufgelistet sind. Wenn Fehler vorhanden sind, wie z.B. nicht freigegebene Zeichnungen, entsteht mit diesem Inhaltsverzeichnis eine komplette Fehlerliste. Der Auftrag kann dann zunächst geprüft und korrigiert werden, bevor er tatsächlich ausgegeben wird.

Integration

Die Integration von PRODUCTION ORDERS+ in das bestehende SAP®ERP erfolgt ausschließlich über Standard-Schnittstellen. Modifikationen werden nicht vorgenommen, so dass einem späteren System-Update nichts im Wege steht. Die Anwender arbeiten ausschließlich in der gewohnten Umgebung des SAP-GUI. PRODUCTION ORDERS+ ist über die OPK8 eingebunden. Die SAP-Benutzerrechte und Berechtigungsobjekte auf Dokumente werden bei der Zusammenstellung der Dokumente berücksichtigt.

Ausfallsicherheit

Die Software bietet auf Wunsch umfangreiche Sicherungsmöglichkeiten gegen Ausfälle und ist damit bestens für den Einsatz in betriebskritischen Bereichen wie der Fertigung aufgestellt: Mit der Einrichtung von Backup-Servern kann ein Totalausfall des Systems vermieden werden, das Modul Watchdog kann kurzfristige Netzwerkausfälle kompensieren und die Lastverteilung auf mehrere Server bietet die Möglichkeit, Auftragsspitzen ohne Probleme abzuarbeiten.

Optimaler Druck

Mit PRODUCTION ORDERS+ können Fertigungsaufträge auf mehrere Drucker verteilt ausgeben werden, z.B. alle Papiere bis zur Größe A3 (Fertigungspapiere und Zeichnungen) auf einen Bürodrucker und alle Papiere, die größer als A3 sind, auf einen Plotter. Dabei wird das manuelle Zusammentragen durch ein automatisch erstelltes Inhaltsverzeichnis sowie das Aufbringen von Stempeln mit der FAUF-Nr. und einer Seitennummer wesentlich erleichtert.

Archivierung und Dokumentation

Um zu einem späteren Zeitpunkt kontrollieren zu können, wie genau der Fertigungsauftrag ausgedruckt wurde, ist die Archivierung in exakt der Form, in der er ausgegeben wurde (z.B. aus Produkthaftungsgesichtspunkten) sehr wichtig. Dazu gehören nicht nur die Konstruktionszeichnungen, sondern alle relevanten Dokumente.

Mit PRODUCTION ORDERS+ kann die komplette Zusammenstellung mit allen beschriebenen Dokumenten in Form einer PDF/A-2-Datei gespeichert werden. Um nachweisen zu können, dass die Datei gegenüber ihrer ursprünglichen Form nicht geändert wurde, kann sie mit einer elektronischen Signatur versehen werden, die bei einer Änderung nicht mehr gültig ist und damit Modifikationen offen legt.

Zusätzlich müssen handschriftliche Anmerkungen z.B. zu Problemen bei der Fertigung oder Änderungen im Fertigungsvorgang archiviert werden. Auch hier kann eine automatisierte Lösung etabliert werden, indem die Dokumente mit Anmerkungen gescannt werden. Mit einer entsprechenden Software kann dann automatisch die FAUF-Nr. identifiziert und die Datei zusätzlich als Anlage an das Fertigungsauftrags-Objekt angehängt werden.

Digitaler Zwilling (Digital Twin)

Unter einem "Digitalen Zwilling" versteht man ein virtuelles Modell z.B. eines Prozesses, eines Produkts oder einer Dienstleistung. Die Kopplung des virtuellen Modells mit dem in der realen Welt exisitierenden Produkt ermöglicht die Analyse von Daten und die Überwachung von Systemen.

Unsere Lösung PRODUCTION ORDERS+ unterstützt Sie auf dem Weg zum "Digitalen Zwilling" einer Maschine oder Anlage, indem schon mit dem Auslösen des Fertigungsauftrags für eine Maschine oder Anlage automatisch alle notwendigen Daten z.B. für Bedienung oder Wartung zusammengetragen werden. Damit sind alle Informationen zu der Maschine in einer digitalen, langfristig archivierbaren und unveränderlichen Form verfügbar. Im Vergleich zu einer nachträglichen, manuellen Zusammenstellung der Dateien bietet PRODUCTION ORDERS+ damit eine deutlich bessere Datenqualität.

Zusatzoption für die Massenbearbeitung von Fertigungsaufträgen

Mit einer Zusatzoption für PRODUCTION ORDERS+ können Mitarbeiter in der AV alle benötigten Fertigungsaufträge über die SAP-Transaktion COHV suchen und in einer Ergebnisliste anzeigen lassen. Aus dieser Selektion kann nun eine Teilselektion ausgewählt werden. Mit Unterstützung der neuen Option für PRODUCTION ORDERS+ wird dann für diese Teilselektion einmal das User-Interface angezeigt und darin können genau für die Auswahl die passenden Parameter wie Drucker, Skalierung, Stempel usw. ausgewählt werden. Wenn beispielsweise die Fertigungsstätten für Teile der Aufträge unterschiedlich sind (z.B. Schweißen, Fräsen, etc.) können diese auf unterschiedlichen Druckern an der Fertigungsstation ausgegeben werden.

Danach wird wieder die Ausgangsselektion angezeigt und der zuständige Mitarbeiter kann eine weitere Teilauswahl erstellen und dann in einem Schritt für diese zweite Teilauswahl die Verarbeitungspfade festlegen. Dadurch ergibt sich eine deutliche Arbeitserleichterung und signifikante Zeiteinsparung!

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