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Konvertierung

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Warum soll man Native CAD- und Office-Dateien überhaupt konvertieren? Schließlich gehen dabei immer Informationen und Qualität verloren. Trotzdem gibt es eine Reihe von guten Gründen für eine Konvertierung im Rahmen eines PLM-Systems:

  • Schnellere Anzeige bzw. Druck als mit der Originalapplikation
    (speziell bei 3D-Modellen kann das Laden der Modelle minutenlang dauern)
  • Zugriff von allen Arbeitsplätzen
    Nicht jeder Arbeitsplatz verfügt über alle Applikationen. Erstens sind speziell bei CAD-Systemen hohe Kosten damit verbunden und zweitens müssten auch die Mitarbeiter in den verschiedensten Programmen geschult werden. Trotzdem brauchen die Mitarbeiter Zugang zu den Informationen, und das geht am einfachsten über eine entsprechende Neutralformatkopie.
  • Langfristige Archivierung
    Für diese ist es entscheidend, dass ein Format verwendet wird, von dem man erwarten kann, dass es auch in 20 bis 30 oder mehr Jahren noch mit entsprechender Software gelesen werden kann. Bei nativen Formaten ändert sich durch stete Weiterentwicklung das Format ständig, so dass man davon ausgehen muss, dass alte Dateien von neuen Programmversionen nicht mehr richtig wiedergegeben werden.

Als Dateiformate für diese Aufgabenstellungen haben sich TIFF, PDF und seit 2006 PDF/A etabliert.

 

Wann konvertieren?

Der beste Zeitpunkt für eine solche Konvertierung ist ein Statuswechsel, z.B. von „In Arbeit“ auf „Zur Prüfung“ bzw. „Freigegeben“. Der Konverter sollte auf diesen Statuswechsel hin loslaufen, die Neutralformatdatei erzeugen und einchecken. Da dies eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, eignet sich dafür am besten ein serverbasierender Prozess. Die Ansteuerung erfolgt innerhalb eines Workflows in Agile, der Aufträge für UNIPLOT erzeugt.

 

In welches Format konvertieren?

Ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Konvertierung ist, dass man so weit wie möglich die Objekte der Ursprungsdatei beibehält, um die bestmögliche Qualität und die kleinstmögliche Dateigröße zu erhalten. Dies gelingt am besten bei PDF und PDF/A, während bei TIFF durch die unumgängliche Rasterisierung Fonts, Linienzüge und andere Objekte verloren gehen. Insbesondere bei Farbinhalten erzeugt TIFF sehr große Dateien, die speziell im WAN die Netze belasten und bei der Verarbeitung viel CPU-Zeit erfordern. Auf der Seite der Native-Formate muss für jedes verwendete Format (CAD, Office, Images) ein entsprechender Konverter vorhanden sein.

 

Womit konvertieren?

Die Lösung von Advanced Software implementiert einen „Konvertierungsserver“ entsprechend der Definition von SAP und bietet für alle gängigen mCAD-Systeme sowie für viele Industriestandardformate und die MS Office-Formate entsprechende Konverter. Darüber hinaus werden im selben Arbeitsgang auch die Differenzansicht und die Miniaturansicht hergestellt.
Damit bietet Advanced also eine vollständige, performante und qualitativ sehr hochwertige Komplettlösung zum Thema Konvertierung an.