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Stempeln mit Metadaten

Die Stempelung von Dokumenten und Zeichnungen ist eine der Kernfunktionen eines Dokumentenverarbeitungssystems.

Für die Anbringung von Stempeln gibt es vielfältige Gründe, wie z.B:

  • die Festlegung des Urheberrechts,
  • die Darstellung des Workflowstatus,
  • ein Verwendungshinweis,
  • die Nummer des Fertigungsauftrags
  • organisatorisch wichtige Informationen wie Datum/Uhrzeit des Ausdrucks, auslösender Anwender usw.


Stempel können in unterschiedlicher Form angebracht werden:

  • Wasserzeichen mit Texten, über Systemfonts in grau oder farbig erzeugt
  • Wasserzeichen, die durch Rasterbilder erzeugt werden
  • Textstempel, die mit Systemfonts angebracht werden, wobei entsprechende Attribute der Fonts genutzt werden können
  • Textstempel, die durch Polygonzüge erzeugt werden (Stroke-Fonts)
  • Barcodestempel, bei denen Nummern oder Texte in Form von Barcodes dargestellt werden


Die Inhalte der Stempel sind ebenfalls vielfältig:

  • Metadaten aus dem PLM- oder ERP-System (Materialnummer, Fertigungsauftragsnummer)
  • Informationen, die der Anwender dem Auftrag mitgibt (Kundennummer, Kommissionsnummer)
  • Informationen, die bei der Verarbeitung anfallen (Datum/Uhrzeit, Username, Dateiname, Blattnummer/Gesamtzahl der Blätter etc.)

Keinesfalls sollten die Anwender mit der Positionierung oder Gestaltung der Stempel belastet werden, da dies viel Arbeitszeit in Anspruch nimmt und inkonsistente Ergebnisse liefert, die in der Regel nicht mit der Corporate Identity übereinstimmen.

Stempel müssen vom Administrator vorkonfiguriert sein und automatisch, ohne Zutun des Anwenders angebracht werden. Ad-hoc Stempeln sollten ebenfalls vorkonfiguriert und aus einer Liste auswählbar sein.


Methoden der Stempelung:

  • Erst bei der Ausgabe
    Die Bestempelungsinformationen aus dem Dokumentinfosatz werden erst bei der Ausgabe (Viewen, Drucken, Datei) auf das Dokument gebracht. Damit ist immer gewährleistet, dass das Neutral-Format dem Native-Format entspricht. Dadurch wird die GDPdU-Richtlinie konsequent eingehalten.
  • Schon beim Konvertieren
    Die Bestempelungsinformationen aus dem Dokumentinfosatz werden beim Konvertieren auf das Dokument aufgebracht. Somit entspricht das bestempelte Neutralformat nicht mehr dem Native-Format. Hier wenden wir die Technik an, dass ein unbestempeltes Neutral-Format (.iso), das dem Native-Format zu 100% entspricht, als Zusatzdatei (versteckt) am DIS hängt. Unsere Lösungen zeigen somit ohne Zeitverzug ein gestempeltes Original im Viewer und erhöht so die Sicherheit beim Umgang mit verschiedenen Dokumentversionen.

Unsere Produkte UNIPLOT und techdocpro liefern alle Hilfsmittel und Konfigurationsmöglichkeiten, um auch komplexe Stempelungen in kurzer Zeit realisieren zu können.


Diese Funktion ist in folgenden Produkten enthalten:

 

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